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KTM X-BOW 2009
KTM X-BOW Battle Hill Climb am Rechberg

- Andreas Aigner und Kris Rosenberger sorgen für Top-Zeiten bei der Berg-Premiere des X-BOW!

- Gewaltiges Interesse von den Fans und von den Rennfahrern am österreichischen Supersportler!

- 30.000 begeisterte Fans (unter anderem auch KTM CEO Stefan Pierer) bilden eine Rekordkulisse!

- Fausto Bormolini bleibt als einziger unter vier Minuten und holt eindrucksvoll den Gesamtsieg!

Am 25. und 26. April 2009 wurde zum insgesamt 37. Mal das legendäre Rechberg-Rennen ausgetragen. Längst zählt die Veranstaltung zu den ganz großen motorsportlichen Ereignissen des Landes, natürlich bildete sie auch dieses Jahr wieder den Auftakt zur Berg-Europameisterschaft sowie zur historischen Berg-Europameisterschaft! Die etwas mehr als fünf Kilometer lange Strecke von der kleinen Ortschaft Tulwitz hinauf auf den Rechberg lockte dieses Jahr mehr als 200 Fahrer aus 14 Nationen in die Steiermark, darunter auch beinahe alle Stars der internationalen Bergrenn-Szene. Einzig Superstar Lionel Regal fehlte – er musste einen Meisterschaftslauf im Heimatland Frankreich bestreiten. Nichts desto trotz gab es bei bestem Frühlingswetter einen neuen Zuschauerrekord: Mehr als 30.000 Fans sahen Motorsport vom Feinsten, darunter natürlich auch den tollen ersten Berg-Auftritt des Leichtgewichtsportwagens KTM X-BOW!
  
Bei der „KTM X-BOW Battle Hill Climb“ gab es Motorsport pur und eine knappe Entscheidung: 

Für KTM bildete die derzeit größte Motorsport-Veranstaltung Österreichs die perfekte Bühne, um seinen Kunden leistbaren Motorsport zu ermöglichen: Dank der obersten Motorsportbehörde Österreichs (OSK) und dem Veranstalter (MSC Bruck an der Mur) gab es für alle X-BOW-Besitzer die Möglichkeit, mitten im Feld der internationalen Bergrennsport-Stars ebenfalls an den Start zu gehen.

Das ließen sich X-BOW-Kunden, aber auch einige Servicepartner sowie äußerst prominente Rennfahrer nicht entgehen: Rallye-Weltmeister Andreas Aigner nahm in einem der auf 30 Stück limitierten X-BOW „ROC“ Platz, sein Kollege Kris Rosenberger pilotierte einen „Clubsport“ und Rundstrecken-Ass Catharina Felser hatte ebenfalls einen „ROC“ zur Verfügung. Insgesamt war es 12 der spektakulären, zweisitzigen Autos mit Carbon Monocoque, die am Rechberg an den Start gingen.
  
Bereits im Training vermochte die KTM-Abordnung mit tollen Zeiten zu überzeugen, im Rennen war es schließlich Kris Rosenberger, der ganz knapp vor Andreas Aigner die Bestzeit markierte: 2.26,278 – mit straßenzugelassenen Semi-Slicks und absolut serienmäßiger Leistung von 240 PS. Das bedeutete nicht nur den Sieg in der „X-BOW Battle Hill Climb“ und einen mehr als achtbaren 38. Gesamtrang, umringt von PS strotzenden Prototypen.

Gewaltiges Interesse von Seiten der Fans, aber auch von den anderen Bergrenn-Piloten:

Eine weitere Bestätigung für die Richtigkeit des Reglements war die Begeisterung und das Interesse, das dem gesamten KTM-Team und den Fahrern entgegenschlug. Nicht nur die Fans zeigten sich von den spektakulären Autos aus Österreich begeistert, vor allem die Fahrer der anderen Boliden wollten viele Fragen beantwortet haben. Einhelliger Tenor: Für ein völlig serienmäßiges, ja sogar straßentaugliches Fahrzeug, waren die gefahrenen Zeiten eine Sensation. Manche Piloten meinten sogar, sie würden den X-BOW auf der Stelle kaufen und ihr altes Rennfahrzeug hergeben, wenn der KTM für bestimmte Klassen homologiert wäre.

Dass dies in absehbarer Zeit passiert, ist gar nicht unwahrscheinlich, denn nicht nur Fans und Piloten waren vom Auftritt bei der Berg-Europameisterschaft begeistert: Auch KTM CEO Stefan Pierer, der sich persönlich vor Ort ein Bild vom Einsatz „seines“ X-BOW machte, war zufrieden und fand ausschließlich lobende Worte für den Bergrennsport: „Wenn man sich die Starterzahlen, aber auch die Zuschauerzahlen bei Bergrennsport-Veranstaltungen ansieht, dann erkennt man, dass es sich hier um einen wichtigen Markt handelt, der in Zukunft noch wachsen wird. Gerade in Zeiten wie diesen wollen Fahrer und Fans leistbaren, attraktiven Motorsport. Das wird hier geboten, das ist Motorsport zum Anfassen. Und es entspricht unserem „Enduro-Denken“, wie wir es bei KTM Zweirad schon seit Jahrzehnten kennen. Du kannst mit deinem Motorrad bzw. Auto auf Achse zur Veranstaltung kommen, fährst Samstag und Sonntag für kleines Geld beim Rennen mit und kannst dann wieder auf Achse nach Hause fahren. Das ist wirklich eine tolle Sache!“
  
Gesamtsieg an Bormolini, Plasa fährt neuen Tourenwagen-Rekord, tolle Leistungen der Österreicher:
  
Der Tagessieg am Rechberg ging überraschend überlegen an Fausto Bormolini (Reynard 95D). Der Italiener blieb als einziger Starter mit seiner Gesamtzeit aus beiden Läufen unter vier Minuten (3:59,972 min.) und gewann überlegen vor dem Slowaken Jaroslav Krajci (Lola B02/50) und seinem Landsmann Renzo Napione (Formula Nippon Reynard K02). Einen Eindrucksvollen siebenten Platz in der Klasse und einen nicht minder beeindruckenden neunten Gesamtrang (4:15,296 min.) gab es für Bianca Steiner. Die erst 18jährige Rennfahrerin aus Wiener Neustadt war damit bei ihrem ersten Antreten in einem Formel 3000 Boliden am Rechberg nicht nur mit Abstand die schnellste Dame, sondern auch schnellster österreichischer Starter! Ihr einzig möglicher Konkurrent, der Kärntner Hermann Waldy, erlebte dagegen ein Heimrennen zum Vergessen: Nach zahlreichen technischen Problemen an seinem Formel 3000, die schon im Training begonnen hatten, kam der Routinier gar nicht in die Wertung.

Für einen neuen Tourenwagenrekord sorgte der Deutsche Georg Plasa (BMW 320 V8 Judd): Er erreichte im zweiten Lauf die beinahe unglaubliche Zeit von 2:04,964 Minuten und war – wie sein Landsmann Jörg Weidinger in der Sportprototypen-Klasse – nicht zu schlagen, auch nicht für Erich Edlinger, der mit neuem Auto (BMW 320 IRL) allerdings eine super Vorstellung lieferte und bester heimischer Tourenwagen-Pilot (in der Klasse E2) wurde. In der Tourenwagen-Klasse E1 dominierte Hans-Peter Laber, er konnte sich mit seinem Ford Gabat Cosworth klar vor Felix Pailer im Lancia Delta Integrale durchsetzen. Und in der Klasse der Tourenwagen bis zwei Liter war es schließlich Andreas Marko, der beim ersten Auftritt mit dem STW-Audi nicht nur siegen, sondern auch einen neuen Rekord aufstellen konnte.

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