- KTM-PILOTEN HOLEN AUCH IN NOGARO DREI SIEGE
- CHRISTOPHER HAASE IM LETZTEN LAUF CHAMPION!
Völlig konträr war dann allerdings das Bild, das sich nach dem ersten Rennen bot: Catharina Felser gewann, trotz heftiger Rempeleien der Gegner, in einem von Aus- und Unfällen geprägten 50-Minuten-Lauf die Sports Light-Klasse und brachte sich damit in eine gute Ausgangsposition im Kampf um den Titel. Pole-Sitter Christopher Haase hatte dagegen Riesenpech und wurde nach einem Hoppala (der Motor war ihm kurz ausgegangen) gleich von zwei Konkurrenten unsanft von der Strecke befördert – somit eine Nullnummer für ihn und seinen „Co“ Dennis Retera. Der „fliegende Holländer“ revanchierte sich allerdings im ersten 25-Minuten-Rennen am Sonntag postwendend, holte einen starken fünften Gesamtrang und den Sieg in der Sports Light-Klasse. In der Gesamtwertung übernahm er damit die Führung, war aber von da an zum Zuschauen verurteilt: „Ich habe eine gute Saison gehabt und meine Rennen fast immer gewonnen. Mehr kann ich nicht machen, jetzt kommt alles auf Christopher an.“ Sein damit angesprochener Teamkollege aus Deutschland ließ sich nicht lange bitten, münzte die Pole-Position in einen fünften Gesamtrang und den Sieg in der Sports Light um und nachdem Cathi Felser – mit stark untersteuerndem Auto – tapfer, aber auf verlorenem Posten kämpfte, war ihm der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen.
„Perfekte Arbeit von KTM und Reiter Engineering – das ganze Team hat mir diesen Titel beschert, ich bin einfach total happy“, freute sich der frischgebackene Champion der GT4 Sports Light. Catharina Felser, die, quasi in letzter Sekunde, auf den dritten Platz der Gesamtwertung zurückgefallen war, zeigte sich als faire Verliererin, war die erste Gratulantin bei ihrem erfolgreichen Teamkollegen: „So ist der Rennsport, es muss einfach alles zusammenpassen, damit sich ein Titel ausgeht. Aber ich habe das ganze Jahr über gezeigt, dass ich mit den Jungs mehr als nur mithalten kann – für die nächste Saison nehme ich mir viel vor!“




