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KTM X-BOW 2009
"Ready to Race": Rennerfolge & die KTM X-BOW BATTLE

Gebaut wurde der KTM X-BOW für die Straße und die Rennstrecke gleichermaßen, dennoch kann der Supersportwagen auf abgesperrter Strecke seine Talente am besten zeigen und entfalten. Diesen Umstand konnte er schon sehr früh unter Beweis stellen, genauer gesagt noch vor der Serieneinführung. Denn parallel zur Entwicklung des Serienfahrzeugs lief die Entwicklung am KTM X-BOW GT4, der ebenfalls in absoluter Rekordzeit auf die Räder gestellt wurde. Nur vier Monate vergingen zwischen dem ersten Meeting mit dem Einsatzteam und der erfolgreichen Zulassung durch die FIA, für die natürlich auch der obligatorische FIA-Crashtest bestanden werden musste.


Als ideales Betätigungsfeld war der GT4 European Cup auserkoren worden und gemeinsam mit dem erfahrenen Team Reiter Engineering machte man sich auf, in der Klasse Supersport gegen Konkurrenz aus dem Hause Lotus, Donkervoort und Ginetta anzutreten. In den Rennen selbst war man aber de facto auch mit wesentlich stärker motorisierten Teams unterwegs, die auf Aston Martin N24, BMW Z4 M, Ford Mustang, Porsche 911 oder Nissan 350Z antraten. Der Verlauf der ersten Saison (2008) war dann nicht bloß von einer beispiellosen KTM-Dominanz in der GT4 Supersport Klasse geprägt. Dort gewann nämlich Christopher Haase bereits vorzeitig den Titel und die drei KTM-Piloten belegten die ersten drei Plätze der Supersport-Wertung. Man konnte vielmehr auch die vermeintlich „Großen“ ärgern und sogar vor den GT4-Fahrzeugen auf die Pole-Position bzw. aufs Podium fahren. Nur ein Jahr später, 2009, wiederholte ein Privatfahrer den Triumph in der GT4 Supersport Klasse: Augustin Eder gewann mit einem von Sperrer Motorsports eingesetzten KTM X-BOW GT4 die Rennserie: Der zweite Erfolg für die Marke aus Mattighofen.


2010 wandte sich KTM dann mit einer besonderen Idee dem Kunden-Rennsport zu: Die „KTM X-BOW BATTLE“ sollte leistbaren, gleichzeitig aber attraktiven Motorsport für alle Besitzer eines KTM X-BOW bieten. Das Konzept dahinter: Drei Wertungsklassen, um alle Versionen des KTM X-BOW in einer Rennserie antreten lassen zu können. Niemand sollte ausgeschlossen werden, niemand sollte gezwungen sein, unverhältnismäßig viel Geld in sein Fahrzeug stecken zu müssen, um irgendwelchen Reglements-Vorschriften zu genügen. Georg Silbermayr nahm sich mit Unterstützung von KTM dem Aufbau der Serie an und begann Ende April 2010 mit 16 Startern am österreichischen Salzburgring.


Das Konzept der „KTM X-BOW BATTLE“ ging im Laufe der Saison auf – und am Ende des Jahres gipfelten die Anstrengungen aller Beteiligten in einer Einladung seitens der ITR, beim letzten Europa-Auftritt der DTM auf dem Adria Raceway einen Gastauftritt zu absolvieren: 30 begeisterte Fahrer sorgten auf der Strecke südlich von Venedig für ein eindrucksvolles Spektakel, das in eine direkte Einladung für einen weiteren Gastauftritt im Jahr 2011 mündete. Nun wurde das erste Rennwochenende 2011 absolviert und beim Auftakt (auch dieses Jahr auf dem Salzburgring) waren bereits Wochen zuvor alle verfügbaren Startplätze ausgebucht: 35 Fahrer waren am Start!


 


Die KTM X-BOW BATTLE Termine 2011:

  • 29./30. April: Salzburgring / Österreich
  • 20./21. Mai: Slovakiaring / Slowakei
  • 17.-19.Juni: Eurospeedway Lausitzring / Deutschland (Gaststart bei der DTM)
  • 1./2. Juli: Eurospeedway Lausitzring / Deutschland
  • 22./23. Juli: Hockenheim / Deutschland
  • 16./17. September: Red Bull Ring / Österreich
  • 7./8. Oktober: Brünn / Tschechische Republik