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 Das primäre Entwicklungsziel für den KTM X-Bow lag nicht im Erreichen extremer Endgeschwindigkeiten, sondern in der Fahrdynamik. Dabei hilft dem Sportwagen eine ausgeklügelte Aerodynamik, das Ergebnis vieler Stunden im Windkanal von Dallara. Wichtigstes Element in dieser Disziplin ist der Unterboden, der im hinteren Bereich einen ausgeprägten Diffusor aufweist. Um die Wirkungsweise dieses Diffusors noch besser nutzbar zu machen, wurden die Anlenkpunkte der hinteren Radaufhängungen möglichst hoch angesetzt. Dadurch erreicht der KTM X-Bow bei einer Geschwindigkeit von 200 Stundenkilometer einen phänomenalen Abtrieb von rund 200 Kilogramm – etwa dreimal so viel wie die meisten Supersportwagen.
Diese fantastische Downforce ermöglicht gemeinsam mit dem leistungsfähigen Fahrwerk extreme Kurvengeschwindigkeiten. Die erzielbare Querbeschleunigung von 1,23 g übertrifft das übliche Niveau von straßenzugelassenen Sportwagen deutlich.
Die aerodynamische Gestaltung war aber auch eine große Herausforderung für die Designer. So musste genügend Luft zu den seitlich hinter den Passagieren angeordneten Einlässen geleitet werden. Der Kühler befindet sich nämlich ebenfalls im Heck des Fahrzeugs, um den Einbau langer, schwerer Kühlschläuche zu vermeiden. Gemeistert wurde die Aufgabe durch spezielle, seitlich waagrecht angebrachte Luftleitbleche, die man zudem als Einstiegshilfe nutzen kann.

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